10 Ende
Book of Life: Just an Episode Dieses Album erzählt keine perfekte Liebesgeschichte. Es ist ein Kapitel über Nähe und Distanz, über Wahrheit und Illusion – und über die Momente dazwischen, in denen man sich selbst verliert. Jeder Song ist eine Seite aus einem Abschnitt des Lebens, der sich echt angefühlt hat, aber nicht bleiben sollte. Es geht um Begegnungen, die vertraut wirken, als hätte man sie schon einmal erlebt – und um das langsame Erkennen, dass nicht alles, was sich richtig anfühlt, auch echt ist. Book of Life: Just an Episode bewegt sich zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen dem Wunsch zu bleiben und der Notwendigkeit zu gehen. Es zeigt, wie Ego und Angst Beziehungen zerbrechen können – und wie schwer es ist, loszulassen, obwohl man weiß, dass man es muss. Doch trotz Schmerz, Zweifel und Verlust bleibt ein leiser Kern bestehen: der Glaube, dass Liebe nicht verschwindet – sondern sich verändert. Dass jeder Bruch auch ein Anfang sein kann. Dieses Album ist kein Ende. Es ist nur ein Kapitel. Und manchmal ist genau das alles, was es jemals sein sollte. Lyrics by: Oliver Weiler [INTRO] Stille fällt wie kalter Rauch, und irgendwas in mir hört auf. [VERSE 1] Ich hab zu lang gewartet, zu viel getragen, zu viel ertragen. Die Schatten meiner Schritte ziehen Kreise ohne Fragen. Die Uhr schlägt ohne Gnade, und jeder Schlag wird schwer. Ich seh mein Spiegelbild verschwimmen – und frag mich, wer ich eigentlich wär. [PRE-CHORUS] Da ist kein Funken, der noch brennt. Nur ein letzter Atemzug, der rennt. [CHORUS] Es ist vorbei – die Nacht frisst jedes Wort in mir. Vorbei – kein Echo führt mich mehr zu dir. Ende – der letzte Ton fällt stumm zu Boden. Ende – und ich geh weiter ohne Spuren. [VERSE 2] Die Mauern meiner Zweifel brechen leise, Stück für Stück. Ich such in alten Bildern nach dem verlornen Glück. Doch alles, was noch übrig, ist ein Flüstern ohne Klang. Ein Satz, der nie gesprochen, und ein Herz, das langsam sank. [PRE-CHORUS] Da ist kein Funken, der noch brennt. Nur ein letzter Atemzug, der rennt. [CHORUS] Es ist vorbei – die Nacht frisst jedes Wort in mir. Vorbei – kein Echo führt mich mehr zu dir. Ende – der letzte Ton fällt stumm zu Boden. Ende – und ich geh weiter ohne Spuren. [BRIDGE] Dreimal hab ich dich gesucht, dreimal blieb die Antwort stumm. Wie ein Gummiband zwischen uns – du denkst an mich und ziehst dich um. Dein Ego klappt die Türen zu, der Stolz zu groß, der Schritt zu klein. Die Komfortzone wie ein Käfig – du willst fühlen, doch lässt nichts rein. Und wenn wir uns dann sehen, spielt dein Blick ein andres Spiel. Die Energie verrät die Wahrheit – doch dein Verhalten bleibt ein Ziel. Nichts passt zusammen, nichts wird klar, nur dieses Ziehen, Jahr für Jahr. [OUTRO — geschärft & phonetisch sauber] Und wenn der Morgen kommt, geh ich allein ins neue Licht. Bei mir beginnt ein neuer Weg – doch dein Kapitel endet nicht. Du bleibst gefangen in Erinnerungen, die dich ziehen, wenn du’s nicht willst. Ein Gummiband aus Nostalgie – das du mit deinem Schweigen füllst. Ich geh in meine Freiheit, ohne Blick zurück, ohne dein Gewicht. Du suchst mich erst, wenn’s wieder zieht – doch da bin ich längst hinter der Linie, die du nie überschritten hast.
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