Bozkırda Son Davul
Lyric & Music ©Nihavent Gecenin alnına vurdu ay ışığı, Taşların dilinde saklıydı yankı. Bir gölge yürüdü küller içinden, Adı rüzgâr oldu eski yeminlerin. Çatladı sessizlik demir nefeste, Bozkır uyandı kopuz sesinde. Göğün omzunda asılı bir sırdı, Kurt gözlerinde yanan o kıvılcım. Ey… Dağların kalbine çizilmiş mühür! Biz ateşi yağmurdan saklayan halkız. Yıldırımlar iner damarlarımıza, Göğü sırtında taşıyan atlar gibi! Hey! Rüzgâr konuşur taş mezarlarda, Geceyi yarar eski dualar! Bir köz saklıdır her yürekte, Kül sandığın şey yeniden doğar! Orhun susmaz taşın içinde, Zaman eğilir atın izinde. Gölgeler geçer ateş boyunca, Ay bölünür savaş narasında. Demir kokar yıldızlı gece, Bir sır uyur eski hecelerde. Göğe bakarsın — ses yok sanırsın, Ama atalar yürür rüzgârların içinde. Bir davul çalar toprağın altında… Bir ateş yanar insanın içinde… Ve kurt döner… Her çağın karanlığından. Ey… Dağların kalbine çizilmiş mühür! Biz ateşi yağmurdan saklayan halkız. Yıldırımlar iner damarlarımıza, Göğü sırtında taşıyan atlar gibi! Hey! Rüzgâr konuşur taş mezarlarda, Geceyi yarar eski dualar! Bir köz saklıdır her yürekte, Kül sandığın şey yeniden doğar! Hu! Rüzgâr olur döneriz! Hu! Köz olur bekleriz! Bir gün yeniden Göğü inletiriz ________________________________________ 🇩🇪 Das Mondlicht traf die Stirn der Nacht, In der Sprache der Steine verborgen lag ein Echo - ganz sacht. Ein Schatten schritt durch die Asche hindurch, Sein Name wurde zum Wind alter Gebete. Die Stille zerbrach unter eisernem Atem, Die Steppe erwachte im Klang der *Kopuz Ein Geheimnis hing an der Schulter des Himmels, Jener Funke, brennend in Wolfsaugen. Ey… Ein Siegel, gezeichnet ins Herz der Berge! Wir sind das Volk, das das Feuer vor dem Regen bewahrt. Blitze fahren hinab in unsere Adern, Wie Pferde, die den Himmel auf ihrem Rücken tragen! Hey! Der Wind spricht zwischen steinernen Gräbern, Alte Gebete durchschneiden die Nacht! In jedem Herzen glimmt eine Glut, Und was du für Asche hältst, wird neu geboren! Orhun schweigt nicht im Inneren des Steins, Die Zeit beugt sich in den Spuren der Pferde. Schatten ziehen durch das Feuer hindurch, Der Mond zerreißt im Schlachtruf des Krieges. Nach Eisen riecht die sternenklare Nacht, Ein Geheimnis schläft in alten Silben. Du blickst zum Himmel — glaubst, dort sei Stille, Doch die Ahnen wandeln im Wind. Eine Trommel schlägt tief unter der Erde… Ein Feuer brennt im Inneren des Menschen… Und der Wolf kehrt zurück… Aus der Dunkelheit jeder Zeit. Ey… Ein Siegel, gezeichnet ins Herz der Berge! Wir sind das Volk, das das Feuer vor dem Regen bewahrt. Blitze fahren hinab in unsere Adern, Wie Pferde, die den Himmel auf ihrem Rücken tragen! Hey! Der Wind spricht zwischen steinernen Gräbern, Alte Gebete durchschneiden die Nacht! In jedem Herzen glimmt eine Glut, Und was du für Asche hältst, wird neu geboren! Hu! Wir kehren wieder als Wind! Hu! Wir warten weiter als Glut! Und eines Tages Lassen wir erneut den Himmel erbeben. ________________________________________ *Kopuz: Saiteninstrument der Turkvölker. Sie wird meist mit einem Bogenhals und zwei oder drei Saiten gebaut und traditionell von Barden, Schamanen und Geschichtenerzählern gespielt
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