„Ich habe einfach funktioniert – immer und überall.“ Wenn man lernt, auf seine mentalen Grenzen zu achten, fühlt sich das oft wie ein Sieg an. Doch was passiert, wenn man die alte, gnadenlose Effizienz vermisst?
In diesem Kapitel spreche ich über das Paradoxon der Heilung. Ich trauere um das Ich, das sich unbesiegbar fühlte, weil es Leistung als einzigen Maßstab kannte. Leistung war für mich eine Droge; jedes abgeschlossene Ziel ein Rausch. Heute bin ich offener, zugänglicher und emotional durchlässiger – aber das ist anstrengend.
Ein ehrlicher Blick auf die Trauerarbeit um ein Ich, das auf einem tönernen Fundament stand, und die Herausforderung, sich in einer Welt zurechtzufinden, in der Logik und Rationalität nicht mehr die einzigen Kompasse sind.
Eric Marchetti-Serie: https://tinyurl.com/3d5tbvss
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Kapitel 7 - Phantomschmerz: Über das Vermissen meines alten Ichs | NatokHD