Corona Sprechstunde
Am 09. Mai 2020 kamen in Rotenburg- Wümme friedliche Menschen zur ersten Corona-Sprechstunde zusammen. Es ging darum, sich über die aktuelle Situation in unserem Land auszutauschen. --------------------------------------------------------***-------------------------------------------------------------------- Liebe Friedensfreunde, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unser ursprüngliches Ziel war es hier zum 75sten Jahrestag der Befreiung zusammenzukommen, um unser Unbehagen darüber auszudrücken, dass ein militärisches Aufgebot, bestehend aus mehr als 30.000 Soldaten der NATO und weiterer europäischer Truppen, sich um diesen historischen Tag herum an die russische Grenze bewegt um in einer Provokation sonder Gleichen den nächsten, alles zerstörenden Krieg zu proben. Da ist ja nun was dazwischen gekommen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass das Militärmanöver nicht aufgehoben sondern lediglich verschoben wurde und die Planungen munter weitergehen, während sich in den Medien alles um ein Virus dreht, von dem immer noch nicht klar ist, welche Gefahr wirklich davon ausgeht. Die Gefahr der Kriegsvorbereitungen ist real. Umso trauriger stimmt es mich, dass wir 75 Jahre nach Kriegsende anscheinend an einem Punkt angelangt sind, wo Kritiker, Andersdenkende und Menschen, die von der medial eingeimpften Meinung abweichen als Verschwörungstheoretiker, Antisemiten und Rechte diffamiert werden. Querdenker werden ihrer Existenz beraubt indem sie von den Medien mundtot gemacht werden, Journalisten werden genötigt zu veröffentlichen, was dem Mainstream genehm ist, Musiker, die ihre Kritik an der Politik kundtun werden verunglimpft und Produkte von Unternehmern, die aus dem verordneten Gleichschritt ausbrechen werden aus den Geschäften genommen. Aber welche Gefahr geht von einem Menschen aus, der sich kritisch über die Maßnahmen seiner Regierung äußert? Er könnte andere anstecken kritische Fragen zu stellen, den eigenen Horizont zu erweitern und schließlich begreifen, dass wir längst in einer Welt angekommen sind, in der nicht das Interesse des einzelnen Bürgers zählt sondern das von Großkonzernen und Superreichen. 75 Jahre nach Kriegsende sollten wir sehr wachsam sein, was unsere Regierungen beschließen um nicht morgen in einer Welt aufzuwachen, in der wir aus Angst vor Ausgrenzung freiwillig unser Recht auf freie Meinungsäußerung aufgeben und unser Recht auf körperliche Unversehrtheit einem Infektionsschutzgesetz anheimfällt, das uns weis macht, dass wir uns unsolidarisch verhalten, wenn wir uns nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Die größte Gefahr für unsere freiheitliche Gesellschaft sehe ich darin, dass wir Schranken in unseren eigenen Köpfen erschaffen, die uns zwingen, Ideen, die von unserem Weltbild abweichen in Schubladen zu stecken die wir zuschieben und in die wir nie wieder hinein gucken. Wir wiegen uns in der Gewissheit, dass unsere Regierungen nur das Beste für uns wollen und lassen uns von der abendlichen Tagesschau einlullen, weil wir Angst davor haben selber zu denken. 75 Jahre nach dem Tag der Kapitulation sollten wir uns endlich selbst ermächtigen und den öffentlichen Diskurs über Themen fordern, die uns alle betreffen. Wir sollten mitentscheiden dürfen, ob wir Regierungsfernsehen oder freie Medien finanzieren wollen, ob wir 2% unseres Bruttoinlandsproduktes für Kriegsgeräte (statt für Bildung und Gesundheit) ausgeben wollen und wir sollten mitentscheiden dürfen, ob wir uns einen Impfstoff in die Muskeln jagen lassen wollen, der, wenn er denn auf den Markt kommt, äußerst unzureichend getestet sein wird und von dem viele Menschen befürchten, dass er mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Der Frieden beginnt in unseren Köpfen und in unseren Herzen. Deshalb, liebe Mitmenschen, zerstreitet euch nicht an der Frage welche Realität die Richtige ist sondern respektiert eure und die Grenzen der anderen und steht gemeinsam für eine friedliche Welt ein! Vielen Dank! Daniela Wolter friedensbewegte Künstlerin aus Norddeutschland
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