Habitus
Lyrics Morning has broken... Die Welt schläft. Zaghaft, naht leis der kommende Tag, die Welt erwacht langsam aus Ihrem Schlaf, es verstummt der Nachtigallen Schlag, auf der Wiese der Morgentau auf dem Grashalm ragt, da wo Fuchs und Haas sich grad noch Gute Nacht gesagt, fängt der frühe Vogel den Wurm, der den Tag schon erahnt, Die leise Ahnung vom kommenden Morgen, das herannahende Sonnenlicht vertreibt allen Kummer und Sorgen, mit Hoffnung der Morgenröte, können wir den Morgenstern sehen, bis Sorgen und Nöte in der Ferne vergehen. Dort zieht es uns hin, mit aller Tatenkraft, wenn der Tagelöhner mit Glockenschlag und Kaffee aufwacht, es war gestern sagenhaft schön, doch kann heut noch schöner sein, wer sich auf den Tag einlässt, schafft sich darin ein heim, lässt das gestern sein, vorbereitet auf morgen, und lebt das Jetzt, ohne Kummer und Sorgen. So macht der Start in den Tag den selbigen aus, um dessen Lohn zu erschaffen verlassen wir nun das Haus, um draußen im Felde die Saat auszubringen, und mit unserem Tagwerk Geld und Mahl zu erringen, den Tag zu verbringen mit Arbeit und Herde, Anzutreiben das Vieh und zu beschlagen die Pferde. Alles um einen Berg zu bezwingen und ganz oben zu stehen, so wollen Riesen und Zwerge mit ehrbarem Lohn heimgehen. Wieder auf dem Wege nach Hause, schauen wir den Vögeln zu, die weder säen noch ernten... und in aller Ruh, singen und bringen in Ihr gebautes Liebesnest, was sie erspähen auf Erden, ein nie Endendes Fest. So verlässt der Tagelöhner nach getaner Tat, das Feld welch er mit Arbeit, selbst bestellt hat, Geht zurück nach Haus in seinen Garten, um dort in Ruhe die Nacht abzuwarten. Spaten und Pflug ruhen nun, und die Nacht bricht herein, Ist jeder daheim, können wir Abendmahl teilen, Ein jeder legt sich zum Schlaf in sein reines Bett, Voll Gottvertrauen, wie ein Vogel frei in seinem Nest, so schlafen wir fest und friedlich ein, um für den nächsten Tag gestärkt zu sein. Legen noch ein zwei scheite ins Feuer, auf das die Glut uns wärme, und Licht schütze vor Ungeheuer, nun freuen wir uns darauf zu übernachten, auf Träume ohne Sorgen und Morgen aufzuwachen. So machen wir unseren Tag und schlafen bei Nacht. Carpe Diem, Carpe Noctem, mit Gottes Segen und Kraft. Amen. copyright 2026 ny www.saschaweg.de
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