Wisdom&Slime - Das Element
Großartig geschüttelte Reime. Die beiden sind wirklich gut. Lyrics: Es ist wie ein schlechter Witz, wenn ihr singt wie ein Schlumpf und die Masse das dann träge verschlingt wie ein Sumpf, zieh ich mir einen Strumpf über, schon ein Insektenstich führt oft zu Sumpffieber, und sie versteckten sich um sich auf mich zu stürzen wie die Zeitungen auf Lügen ich steh dauernd unter Spannung wie die Leitungen auf Zügen, doch bevor ich mich entscheiden sollte, freiwillig durch Gift zu sterben komm ich noch vorbei, um euch das Fell mit Mic und Stift zu gerben Zeit zu beichten, Leute, eure schlauen Fragen machen euch zur leichten Beute, fast wie Frauen schlagen und das kommt kaum in Frage (ah, ah) - vielen Dank, behalt dein Bioskunk, denn wir beide dealen Funk, und zwar ehrlich - kannst ruhig jede Lage wiegen wenn du dich beschissen fühlst, wird's an der Waage liegen, und wo mir viele Gaben schon in der Wiege lagen, habt ihr den Anschluss verschlafen wie im Liegewagen Refrain (2x): Ich hab das Element geschüttelt und gerührt und das Feuer brennt gerüttelt und geschürt in meinem Kopf, von dem es eine Weile zehrt und jeder Tropfen ist eine Zeile wert Ich verbringe Tage damit, scharf nachzudenken, zu rauchen und mir bei Bedarf nachzuschenken es ist beschlossene Sache, dass ich meine Kohle versaufe und meine Seele samt der letzten Schuhsohle verkaufe Scheinheilig rapp' ich, um den Schein zu wahren meine Jünger wie Jesus um Brot und Wein zu scharen, die mich heimich jagen - Kopf oder Zahl, eine haarige Sache, ob mit Zopf oder kahl Schach matt, Ende, hat sich das Blatt gewendet bin aus dem Dunkel auch von matten 40 Watt geblendet ist das Traum oder echt, ich bin am Auge verletzt meine Netzhaut fühlt sich an wie von Lauge verätzt Ich zwing mich aufzustehen und abseits von den Wegen zu gehen und diese Böen hören nicht auf, mir entgegenzuwehen ich könnte ewig so gehen, so voller Wut und blind alles, was ich jetzt noch spüre, sind Blut und Wind Refrain (2x) Ich schrieb in letzter Zeit nur ziemlich selten, wegen meiner Neigung, in benebelteren Welten Segen zu suchen, mutier ich zum Schluckspecht, ich denk schlecht, schlaf schlecht, spuck schlecht Ich versuch nur, meine Netze leise zu weben und auf meine Art und Weise weise zu leben, irgendwas weiterzugeben an rare Haufen, doch bei heikleren Themen ist es zum Haare raufen Es reicht oft scheinbar nicht, die Wahrheit schlicht zu sagen, manchmal hat man fast die Pflicht, in ein Gesicht zu schlagen und die Welt scheint offensichtlich auf Sadisten zu stehen, ansonsten wären nicht allerortens nur Statisten zu sehen die ihre Pflichten versehen gegenüber leitenden Reichen doch wenn wir totes Fußvolk sind, sind sie die reitenden Leichen statt auch morgen noch lebendig in der Gruft zu liegen, brech ich lieber auf um endlich wieder Luft zu kriegen Refrain (2x)
Download
0 formatsNo download links available.