Wolfswarte
Der Wunsch und die Bilder stammen von Kai Bucholz aus Gifhorn. Mögen sie ihren Weg zu euch finden. Bleibt wachsam, der Harz flüstert noch viele Geschichten … Text: Die Wilde Jagd, Musik und Gesang: KI, Fotos: Kai Buchholz Die Wolfswarte ist ein rauer, stiller Ort mitten im Harz, oben auf dem Bruchberg zwischen Altenau und Torfhaus. Eine felsige Kuppe aus sehr altem Gestein, die aus Moor und Wald herausragt und schon von weitem das Gefühl gibt, dass man hier nicht einfach nur „irgendwo“ steht. Der Name kommt aus einer Zeit, in der Menschen hier oben tatsächlich Ausschau nach Wölfen hielten. Damals waren sie Teil des Alltags – gefürchtet, respektiert, allgegenwärtig. Heute ist davon vor allem noch die Erinnerung geblieben, auch wenn die Wälder langsam wieder wilder werden. Die Wolfswarte ist heute ein Ziel für Wanderer, aber sie fühlt sich nicht wie ein klassischer Aussichtspunkt an. Eher wie ein Übergangsort – zwischen Wald und Offenheit, Geschichte und Gegenwart. Ein Platz, an dem der Harz ein bisschen näher rückt und leise zeigt, was er war und vielleicht wieder werden will.
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