Panzerdivision
[Intro] Der Sand bewegt sich ohne Wind Als ob die Toten wach geworden sind Motoren knurren tief und krank Wie Herzschlag aus einem Grab im Sand [Verse 1] Aus Dünen steigt ein bleiches Heer Die Augen leer, die Körper schwer Uniformen halb zerfetzt Vom Wüstengrab selbst auferweckt An ihrer Spitz’ ein Fuchs aus Staub Sein Blick wie Moder, kalt und taub Kein Atem mehr in seiner Brust Nur Krieg, der ihn nicht lassen muss [Chorus] Panzer rollen, rost und hohl Wie Knochen unter Trommelgroll Die Wüste bebt im Fieberwahn Wenn tote Ketten weiterfahr’n Kein Leben folgt dem Wüstenfuchs Nur Fluch, der aus den Gräbern wuchs Wo er führt, bleibt nichts besteh’n Nur Schatten, die im Sande weh’n [Verse 2] Die Nacht verschlingt das Sonnenlicht Doch diese Kolonne stoppt dort nicht Sie fährt, obwohl kein Fahrer lenkt Vom alten Hass im Tod gelenkt Verbrannte Wracks am Horizont Ein Heer, das keine Ruhe kennt Die Funkgeräte flüstern leis Mit Stimmen aus dem Totenreich [Chorus] Panzer rollen, rost und hohl Wie Knochen unter Trommelgroll Die Wüste bebt im Fieberwahn Wenn tote Ketten weiterfahr’n Kein Ruhm liegt in der Wiederkehr Nur endlos kaltes Totenheer Wo er führt, stirbt jedes Fleh’n Und selbst die Zeit bleibt ängstlich steh’n [Bridge] Der Fuchs zerfällt zu Staub im Lauf Doch steht im nächsten Sturm wieder auf Ein Sinnbild dessen, was geschah Dass Krieg nie wirklich sterblich war [Final Chorus] Wenn Motoren endlich schweig’n Und keine Schatten weiterzieh’n Dann hat die Wüste ihn verschluckt Den Geist, der stets zurückblickt Doch wer den Krieg erneut entfacht Erweckt den Fuchs in schwarzer Nacht Und wieder rollt das Totenheer Durch Sand und Schuld und Feuermeer [Outro] Der Wind verweht die letzte Spur Doch Mahnung bleibt in weiter Flur
Download
0 formatsNo download links available.