Traum
Die Nacht bricht ein Sie legt sich sacht auf meine Stirn Ich klapp die Tage zu Wie ein altes Müdes Buch Mach meine Augen dicht Und fall durch weißen Nebel Alles wird leicht So leicht Bis plötzlich wieder Bilder kommen Der Traum Er holt dich heim zu mir Du lachst Als wärst du nie gegangen Deine Hand noch warm an meiner Als hätte nichts dazwischen stattgefunden Doch wenn der Morgen langsam schreit Trifft mich die Kälte Viel zu leise Und plötzlich ist es wieder da Du bist jetzt auf der anderen Seite Wir laufen durch vergangne Zimmer Die Farben stumpf Die Formen krumm Nur du bist klar Jede Falte Jeder Blick Du fragst mich Ob ich gut ankomm Ich lüge: „Klar Ich schaff das schon“ Doch meine Stimme zittert Im Halbdunkel zwischen uns Der Traum Er holt dich heim zu mir Du lachst Als wärst du nie gegangen Deine Hand noch warm an meiner Als hätte nichts dazwischen stattgefunden Doch wenn der Morgen langsam schreit Trifft mich die Kälte Viel zu leise Und plötzlich ist es wieder da Zwischen Aufwachen und Fallen Halt ich den Atem an Dein Name hängt noch in der Luft Wie ein Wort Das keiner sagen kann Viel später erst greift mich die Kälte Kriecht mir ins Herz In jede Narbe Ich tast nach dir Doch fühl nur Decke Und dieses endlose Diese Narbe
Download
0 formatsNo download links available.