Asche der Ewigkeit
[Intro] Ich weiß noch jene Frostnacht klar Als mein letzter Atem war Mein Herz verstummte tief im Grab Und Blut fortan mein Leben gab [Verse 1] Ich stand im roten Mondenschein Ein junger Fürst der Nacht allein Der Durst wie Feuer in den Venen Zerbrach die Ketten meiner Tränen Der Puls der Menschen klang wie Sturm In meinem Ohr wie Glockenturm Ihr Zittern war mein dunkler Wein Und Nacht selbst nannte mich nun sein [Chorus] Ich war der Hunger, ich war Nacht Ein Sturm aus Blut und dunkler Macht Reiche bebten unter mir Und Könige verstummten hier Doch Jahrhunderte fraßen das Feuer Und töteten mein Verlangen teuer Nun ist die Ewigkeit nur Zeit Aus Staub, aus Schatten, Einsamkeit [Verse 2] Ich sah die Türme dieser Welt Wie Stein zum Himmel aufgestellt Und sah sie später kalt zerfall’n Zu Staub in leeren Hallen hall’n Und Liebe brannte einst in mir Wie Morgenlicht auf dunklem Meer Doch Tod verschloss ihr leises Wort Und nahm ihr warmes Herz mir fort [Chorus] Ich war der Hunger, ich war Glut Ein König aus der Nacht und Blut Tausend Leben lagen stumm Zu meinen Füßen kalt und krumm Doch keine Macht der Ewigkeit Füllt diese tiefe Leere weit Wo einst ihr Atem leise stand Wie Licht in meiner dunklen Hand [Bridge] Ich könnte Städte niederreißen Und ganze Königreiche zerreißen Doch was ist Macht in dunkler Pracht Für einen Herrn der einsam wacht? [Final Chorus] So ruhe ich im kalten Stein Wo ihre bleichen Knochen sein Kein Thron, kein Krieg, kein rotes Mahl Erweckt den alten Todesstahl Ich warte still in dunkler Gruft Wo Zeit zerfällt zu Staub und Luft Bis Sterne sterben fern und sacht Und Tod mich ruft aus ewger Nacht [Outro] Wenn einst das letzte Licht vergeht Und Zeit selbst still im Dunkel steht Vielleicht ruft mich ihr sanfter Klang Zurück aus diesem Grab entlang
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